Lern- und Motorikspielzeug

Babyspielzeug-lernen
Die Auswahl an Spielzeug auf dem Spielwarenmarkt ist mittlerweile enorm. Die nachfolgenden Punkte sollen Ihnen ein paar kleine Anhaltspunkte geben, um Ihre Qual der Wahl zumindest etwas zu erleichtern. Das Ziel sollte sein, dass Sie ihrem Kind die Spielzeuge kaufen, an denen es längere Zeit seine Freude hat.

Sinnvolles Spielzeug sollte die Phantasie und die Kreativität anregen

Vor allem Spielzeug, welches das Kind nur zu einem passiven Zuschauer degradiert wie bei Aufziehspielzeugen, werden meist sehr schnell uninteressant und damit langweilig. Dasselbe kann auch bei Spielsachen geschehen, die nur eine bestimmte Verwendungsweise vorgeben.

Hingegen jene Spielsachen, die vielseitig und immer auf eine neue Art verwendbar sind, regen die Spielfreude und die Phantasie des Kindes immer erneut an. Grundsätzlich hervorragend geeignet sind Baukästen, die mit etlichen neutralen Elementen ausgestattet sind. Auch sollte das jeweilige Spielzeug so beschaffen sein, dass es hinsichtlich seiner Form und Farbgebung interessant und vielfältig gestaltet ist. Aber es sollte weder zu trist noch zu bunt und überladen sein. Das Kind sollte im Idealfall während des Spielens mit den verschiedensten Formen, Materialien, Gerüchen sowie den Farben in Berührung gelangen. Denn jede Einseitigkeit wirkt sich ungünstig auf die Kreativität und Phantasie aus und kann zu entsprechenden Defiziten führen. Schon einfache und simple Spielzeuge können die Kreativität positiv anregen.

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Achten Sie beim Kauf auf Qualität und Sicherheit

In lockeren Zeitabständen erscheinen immer wieder Meldungen, die verlautbaren das bestimmte Produkte wegen enthaltener Schadstoffe oder schädlicher Kleinteile, die verschluckt oder sich lösen können, zurückgerufen werden. Eine erste Hilfe können die verschiedenen Prüfsiegel sein, mit denen die meisten Spielzeuge gekennzeichnet sind. Aber trotz solcher Prüfsiegel sollten sich die Eltern selbst auf ihre fünf Sinne verlassen und sie beim Kauf auch einsetzen. Hat das Spielzeug scharfe Kanten? Gibt es verschluckbare Kleinteile? Riecht es unangenehm oder färbt es gar ab? Und ist es vor dem Ohr gehalten zu laut?

Die wichtigste Grundregel bei Kleinkindern lautet: „Je kleiner ein Kind ist, umso größer muss das Spielzeug sein!“. Denn ins besondere die Kleinsten haben die Angewohnheit alles in den Mund zu stecken. So sollten die Augen oder Nasen bei Kuscheltieren möglichst fest sitzen und sich nicht lösen lassen. Des Weiteren kann ein bitterer Geschmack bei Malfarben oder -stiften abschreckend wirken.

Wirklich gutes Spielzeug sollte möglichst stabil und langlebig sein. Aus diesem Grund machen Billigspielzeuge, die schon nach kurzer Spieldauer das Zeitliche segnen, keinen rechten Sinn. Zumal bei entsprechenden Ersatz, die Anschaffungskosten letztendlich doppelt so hoch ausfallen. Außerdem können diese fehlerhaften Spielsachen eine zusätzliche Gefahrenquelle darstellen, wenn sie scharfe Bruchkanten oder Holzabsplitterungen aufweisen. Kaufen Sie also lieber etwas weniger Spielzeug, aber dafür hochwertigeres.

Motorikspielzeug

Welches Spielzeug ab welchem Alter?

Selbstverständlich bieten die vorhandenen Altersangaben eine gewisse Orientierung, aber Sie sollten sich nicht ausschließlich darauf verlassen. Denn jedes Kind ist nun mal anders und entwickelt sich auch unterschiedlich. Selbst gleichalterige Kinder können recht verschieden sein. Dies ist allerdings kein „Makel“, sondern ganz natürlich. Was Ihr Kind interessieren könnte und womit es sich beschäftigt, hängt besonders davon ab, welche motorischen und kognitiven (geistigen) Fähigkeiten es gerade entwickelt.

Kinder verarbeiten im Spiel vor allem Erfahrungen, die sie in der realen Welt gesehen und erlebt haben. Jenes Spielzeug, welches außerhalb dieser Erfahrungswelt liegt, findet ein eher nur mäßiges Interesse. Ein Doktorkoffer mit seinen sämtlichen Utensilien, dürfte nach einem Arztbesuch auf eine wesentlich größere Begeisterung stoßen. Dasselbe dürfte mit den vorher wenig geliebten Stofftieren geschehen, wenn ihre realen Vorbilder bei einem Tierparkbesuches beobachtet wurden.

Das Spielzeug sollte sich vornehmlich an den individuellen Interessen und Neigungen des Kindes orientieren. Es macht keinen Sinn sich danach zu richten, was gerade als modern oder gar als besonders pädagogisch sinnvoll angepriesen wird. Auch sollten die geschlechtsspezifischen Auswahlkriterien nach Jungen und Mädchen endgültig der Vergangenheit angehören. Eine intensive Beschäftigung und Beobachtung der eigenen Kinder, können vielfach die richtige Wahl des geeigneten Spielzeugs erleichtern. Kinder sind nun mal kleine Individuen und so individuell fällt entsprechend auch die jeweilige Auswahl aus.